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Die 20 neuesten Beiträge:
Urteil durch EGMR gegen Ungleichbehandlung
Autor Claude
Datum Montag, 26. Oktober 2020
Zeit 12:04:23 Uhr
Beitrag  In der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft steht zwar "Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit."

Das ist aber oft nicht der Fall. Zum Beispiel erhalten Witwer nur Rente bis die Kinder 18 sind. Das könnte sich nun ändern.

Zitat: Diese Woche verurteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg die Schweiz wegen Ungleichbehandlung von Frau und Mann bei der Witwenrente. Ehemänner erhalten nach dem Tod ihrer Gattin bloss eine Rente bis zum 18. Geburtstag der Kinder, Ehefrauen in derselben Situation hingegen bis zur Pensionierung.

Artikel: "Schweizer Männer sind nun offiziell diskriminiert", Tagesanzeiger
https://www.tagesanzeiger.ch/schweizer-maenner-sind-nun-offiziell-diskriminiert-973015482685

Widersprüche finden sich in vielen Gesetzen und schon in der oben zitierten Verfassung, wo auch steht: "[Der Bund] kann den Schutzdienst für Männer obligatorisch erklären. Für Frauen ist dieser freiwillig."

Claude
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Re: zum Vorwurf
Antwort auf "Rassismus und Sexismus ist schlecht" in Thread "Feministen benutzen Facebook als öffentlichen Pranger"
Autor Reinhard
Datum Mittwoch, 29. April 2020
Zeit 23:03:11 Uhr
Beitrag  Die Aktivistin Roxy wirft dem Kommunikations-Trainer Alex Bez nach einer gemeinsamen Affaire sexuellen Missbrauch vor.

Der Vorwurf ist, dass ein durch Roxy nur nonverbal ausgedrückter Widerruf des Wunsches nach sexuellen Handlungen intime Berührungen durch Alex nicht stoppte. Das tat erst eine verbale Aufforderung. Intersektionalisten nehmen Roxys Vorwürfe sehr ernst und stören sich auch nicht an verleumderisch falschen Einzelheiten von Roxys Geschichte.

Ob einen dieser Konflikt interessiert, hängt davon ab, für wie relevant man die heutige sozial-media basierte "Tier-Aktivisten"-Szene (Save, DxE, AV) hält. Keine dieser Gruppen ist im Sinne von Francione abolitionistisch, aber die meisten aktiven Veganer sind hier engagiert.
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Rassismus und Sexismus ist schlecht
Antwort auf "Konter-Rassismus und Konter-Sexismus ist gut...?" in Thread "Feministen benutzen Facebook als öffentlichen Pranger"
Autor Achim Stößer
Datum Dienstag, 28. April 2020
Zeit 16:51:05 Uhr
Beitrag  Zur Klarstellung: das ist kein "Konter-Rassismus" oder "Konter-Sexismus", sondern ganz einfach Rassismus und Sexismus. Hier zu unterscheiden ist kontraproduktiv.

Ansonsten bezweifle ich, dass die dümmlichen Querelen obskurer Niemande außerhalb der entsprechenden Filterblase jemanden interessieren.

Ich habe mal versucht, das ansatzweise (da du dich hier ausschließlich in wirren, für Außenstehende nicht nachvollziehbaren Andeutungen ergießt - bitte begreife, dass es niemand verstehen kann, der nicht in der Blase ist, wenn du nicht sagst, worum es geht) nachzuvollziehen.

Offenbar hatten irgendwelche (ich versuche es höflich zu formulieren) Arschlöcher, ein Mann (M1), verheiratet mit einer Frau (F1), und eine Frau (F2) ohne Kenntnis/Einverständnis von F1 Sex, sprich, die (ich versuche es höflich zu formulieren) Arschlöcher F2 und M2 haben F1 "betrogen". Desweiteren hatte M1 ohne Kenntnis/Einverständnis von F2 Sex mit F3 bis Fn, also F2 "betrogen", woraufhin F2, überrascht war, dass er so etwas tun würde (obwohl sie zusammen(!) mit ihm bezüglich F1 eben das getan hat, typisch doppelmoralisches Zeugnis höchster intellektueller Fähigkeiten also). Da F2, noch in Unkenntnis dessen, Sex mit M1 hatte, definiert sie das nun - inflationär wie das Wort in gewissen Kreisen verwendet wird - als "Vergewaltigung". Weitere unappetitliche Details spare ich mir (und du uns hoffentlich auch).

Und du glaubst ernsthaft, dass das Schicksal dieser (ich versuche es höflich zu formulieren) Arschlöcher hier irgendwen interessiert. Ich erinnere an die Redewendung vom Sack, in den Leute gesteckt werden, sodass es beim Draufhauen immer den richtigen trifft. Da gibt es übrigens m.E. wahrlich andere Beispiele von Falschbeschuldigung, die eher Engagement lohnten.

Achim
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Konter-Rassismus und Konter-Sexismus ist gut...?
Antwort auf "Feministen benutzen Facebook als öffentlichen Pranger" in Thread "Feministen benutzen Facebook als öffentlichen Pranger"
Autor Reinhard
Datum Montag, 27. April 2020
Zeit 20:30:05 Uhr
Beitrag  Der angeklagte Aktivist hatte in einem Video-Statement wesentliche Darstellungen in der anklagenden Story als verleumderisch falsch dokumentiert. Die Anklägerin (@roxycrueltyfree) posted jetzt auf instagram:

It seems to be easy for you,
white heterosexual man,
to criticize without really
understand what
OPPRESSSION MEANS.

Ein einflussreicher Aktivist (jameshoot) postet:
'There's a serious issue with white savorism in this movement...
This is not how we'll archieve total liberation. Not to mention that these men leading the online movement refuse intersectionalism.'

Damit wird die Intention hinter den überzogenen Vorwürfen nun klarer. Ein nicht-linker, weißer, finanziell erfolgreicher, hetero cis Mann aus dem Corporate Sektor ist für manche Aktivisten eine nicht-hinnehmbare Provokation.
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Re: Feministen helfen bei Verleumnung
Antwort auf "Re: Feministen helfen bei Verleumnung" in Thread "Feministen benutzen Facebook als öffentlichen Pranger"
Autor Reinhard
Datum Donnerstag, 23. April 2020
Zeit 23:05:21 Uhr
Beitrag  Die Einzelheiten sind in Facebook unter dem Hashtag #ARmeToo nachvollziehbar.

Das geschilderte Problem betrifft das unfaire Verfahren, nicht die Schuldfrage. Die Bewertung der Handlungen diskutieren über tausend Facebook Postings.

>Wieso wird es erschwert, sich rechtlich zu wehren

Die Löschung der anklagenden Story, welche Persönlichkeitsrechte verletzt, konnte mit unbekannten rechtlichen Schritten durchgesetzt werden. Ein Prozeß gab es noch nicht.

Mit dem darauf folgenden Aufruf zur massenhaften Verbreitung dieser Schrift reicht es nun nicht mehr aus, rechtlich gegen die Person vorzugehen, welche die Beschuldigungen erhebt. Die Szene feiert eine meToo Heldin und scheint zu glauben, dass sich mit der Verbreitung ihrer Schrift gegen Zensur wehrt.
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Re: Feministen helfen bei Verleumnung
Antwort auf "Feministen helfen bei Verleumnung" in Thread "Feministen benutzen Facebook als öffentlichen Pranger"
Autor Achim Stößer
Datum Donnerstag, 23. April 2020
Zeit 22:30:49 Uhr
Beitrag  Wie gesagt wirr.

Wieso wird es erschwert, sich rechtlich zu wehren, wenn eine "Anklageschrift" (damit ist, vermute ich, keine juristische Anklageschrift, sondern ein Pamphlet, das irgendwelche Beschuldigungen aufwirft?) verbreitet wird?

Wurde diese "Anklageschrift" aufgrund der rechtlichen Schritte und eines darauffolgenden Gerichtsurteils gelöscht, welches nun so unterlaufen werden soll?

Und inwiefern würde es das erschweren, sich "rechtlich zu wehren"?

Achim
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Re: Feministen benutzen Facebook als öffentlichen Pranger
Antwort auf "Feministen benutzen Facebook als öffentlichen Pranger" in Thread "Feministen benutzen Facebook als öffentlichen Pranger"
Autor Achim Stößer
Datum Donnerstag, 23. April 2020
Zeit 22:24:29 Uhr
Beitrag  Das ist ja nichts Neues, lange vor FB (und als kaum jemand auch nur von Internet gehört hatte) hat sich beispielsweise (Anfang der 90er(?)) in Berlin ein Aktivist, der, soweit ich mich erinnere, der Vergewaltigung beschuldigt wurde, deshalb umgebracht. Damals würde für so etwas eben keine "sozialen Medien", sondern Szeneschriften verwendet.

Auch die Abkehr vom Prinzip der Unschuldsvermutung (bis eine Schuld erwiesen ist) ist typisch.

Allerdings ist das nicht auf diese Szene beschränkt. Selbst wenn im Fall von Falschbeschuldigung bewiesen ist, dass die Täterin lügt, hat das Opfer davon recht wenig (Beispiele wie Türck und Karremann zeigen das). Und manchmal werden für solche Lügnerinnen (Name ist mir entfallen, kann man sicher googeln, irgend eine D-Promi, die dadurch wohl ihren Marktwert steigern wollte, was ihr durch das anschließende Rekordhonorar für die Mitwirkung in einer bekannten Kultursendung über Dschungel auch höchst erfolgreich gelang) sogar die Gesetze geändert.

Was du da schreibst ist aber reichlich wirr, und kein Außenstehender kann wohl auch nur ahnen, worum es geht, geschweige denn den Sachverhalt beurteilen. Nicht jeder verfolgt irgendwelche obskuren Szenediskussionen. Also entweder schreibst du konkret, worum es geht, statt dich in schwammigen Andeutungen zu ergehen, oder du lässt es besser ganz.

Siehe auch 2. Beitrag.


Achim
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Feministen helfen bei Verleumnung
Antwort auf "Feministen benutzen Facebook als öffentlichen Pranger" in Thread "Feministen benutzen Facebook als öffentlichen Pranger"
Autor Reinhard
Datum Donnerstag, 23. April 2020
Zeit 20:44:37 Uhr
Beitrag  Die Anklägerin hatte bereits eine Untersuchung des Safe Movement HR bewirkt, in der ihren Aussagen im Wesentlichen geglaubt wurde. Der Fall wurde als sexuelle Belästigung eingestuft.

Doch diese Erklärung war der Anklägerin offenbar nicht genug. Sie konstruierte eine Anklage-Geschichte, deren Aussagen der Beschuldigte durch Chatmitschnitte als verleumderisch falsch belegen konnte.

Der Angeklagte leitete rechtliche Schritte ein. Nachdem die Anklageschrift von Facebook und Instagramm gelöscht wurde, riefen Aktivistinnen dazu auf, diese auf privaten Profilen massenhaft zu teilen.

Es soll offenbar auch noch erschwert werden, dass der Beschuldigte sich rechtlich wehren kann.
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Feministen benutzen Facebook als öffentlichen Pranger
Autor Reinhard
Datum Donnerstag, 23. April 2020
Zeit 19:13:23 Uhr
Beitrag  Auf Facebook zerlegt sich gerade die AR Community unter dem Hashtag #ARMeToo mit der Bewertung der Anklage gegen einen prominenten Vollzeitaktivisten.

Es geht um die Bewertung einer sexuellen Handlung innerhalb einer Beziehung. Eine Aktivistin erhob lange nach der Tat plötzlich den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs ("sexual abuser").

Die intimen Einzelheiten werden in Facebook öffentlich diskutiert. Der Fall ist so vielschichtig, dass sich an seiner Bewertung die Community spaltet. Die einen regen sich über ein fehlendes Verständnis von Konsens auf, die anderen über falsche Anschuldigungen, Übertreibung und Unfairness.

Die Auseinandersetzung bekommt Züge einer Hexenjagd mit zahlreichen wütenden Hassbeiträgen und auch sexistischen Beiträgen.

Einige Feministinnen auf ihrer Mission gegen Patriarchat und rape-culture innerhalb der AR-Community sind der Meinung, dass ein Mann, der eine Grenze verletzt, keine Rechte mehr hat. Einer betroffenen Frau ist grundsätzlich alles zu glauben ist - selbst wenn deren Opferrolle im konkreten Fall fragwürdig erscheint. Ein Mann hingegen ist mit Anklage schuldig. Und selbst der Einwand, dass solch eine Diskussion nichts auf Facebook zu suchen hat, wird als "victim blaming" gebranndmarkt.

Und diese öffentliche blaming and shaming soll nachhaltigen Aktivismus auf Basis von Vertrauen etablieren, bei dem Aktivistinnen keine Furcht vor Belästigung mehr haben müssen...
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Re: Männer stärker von COVID19 betroffen
Antwort auf "Männer stärker von COVID19 betroffen" in Thread "Männer stärker von COVID19 betroffen"
Autor Achim Stößer
Datum Samstag, 04. April 2020
Zeit 19:42:57 Uhr
Beitrag 
Zitat: Männliche Patienten haben ein höheres Risiko, an Covid-19 zu sterben, und sie erkranken auch häufiger schwer als Patientinnen. [...]

Aber ist es überhaupt speziell, dass an Covid-19 mehr Männer sterben als Frauen? Experten sagen: Nein ? das Gegenteil wäre überraschend. «Frauen kommen generell besser mit Virusinfektionen zurecht als Männer», sagt der Immunologe Marcus Altfeld vom Heinrich-Pette-Institut des Leibniz-Instituts für Experimentelle Virologie in Hamburg, der geschlechtsspezifische Unterschiede bei viralen Erkrankungen untersucht. Auch auf HIV oder Hepatitis reagierten Männer und Frauen unterschiedlich, erklärt er, und auch bei Sars sei es so gewesen.

https://www.nzz.ch/wissenschaft/warum-das-coronavirus-die-maenner-schwerer-trifft-ld.1549389
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Männer stärker von COVID19 betroffen
Autor ClaudeM
Datum Montag, 16. März 2020
Zeit 12:20:59 Uhr
Beitrag  Statistik vom 11. Februar zur Letalität des COVID19:

https://www.statista.com/statistics/1099654/china-wuhan-coronavirus-covid-19-fatality-rate-by-gender/

Männer: 2.8%
Frauen: 1.7%

Dies war zu erwarten, denn solche Krankheiten sind oft tödlicher bei Männern.

Claude
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Frauen werden ermordet
Autor Achim Stößer
Datum Sonntag, 08. März 2020
Zeit 17:40:34 Uhr
Beitrag  Männer werden häufiger Mordopfer als Frauen (<https//antisexismus.de/opfer>). Fakt.

Also müssen sich Femisexisten eine Untermenge der Morde suchen, die besser ins Bild passt: häusliche Gewalt. Da werden traditionell Täterinnen und männliche Opfer unter den Tisch gekehrt.

* Sie bewohnen gemeinsam ein Zimmer in einem Pflegeheim. Er erschießt zunächst sie, dann sich selbst mit einem Revolver. Sie wurde 84 Jahre alt. (Klingt nach gemeinsamem Suizid.) Diagnose: Männer sind Mörder

* Er tötet zunächst seine Frau, dann sich selbst. Die Ermittler vermuten, dass die Frau sterben wollte. Möglicherweise hatte die Frau ihren Mann angewiesen, ihr das Leben zu nehmen. Sie starb im Januar 2018, ihre Leiche wurde erst im April gefunden. (Klingt nach gemeinsamem Suizid.) Diagnose: Männer sind Mörder

* Er steht laut Ermittlungen bei der Nachbarin vor der Tür, wirkt verwirrt, wie oft seit einer Hirnoperation, der er sich hat unterziehen müssen. Er mache sich Sorgen um seine Frau, sagt er. Die Nachbarin bringt ihn zur Polizei. In der Wohnung des Paars wird die Leiche der 69-Jährigen gefunden. Diagnose: Männer sind Mörder

* Der Pflegedienst entdeckt Montagmorgen um 7 Uhr ihre Leiche neben der ihres Mannes, der nach der Tat Suizid beging. (Klingt nach gemeinsamem Suizid.) Diagnose: Männer sind Mörder

* Beide werden tot von Einsatzkräften des Rettungsdienstes im Einfamilienhaus aufgefunden. Das Ermittlungsverfahren ergibt, dass er sie getötet hat. Unklar bleibt, ob sie sterben wollte, es also eine Tötung auf Verlangen war. (Klingt nach gemeinsamem Suizid.) Diagnose: Männer sind Mörder

* Er injiziert ihr, 67 Jahre alt, Demenzpatientin, im Zimmer ihres Pflegeheims eine Dosis Pentobarbital. (Klingt nach Sterbehilfe.) Diagnose: Männer sind Mörder

* Als die Nachbarn aus der Wohnung einen Schuss hören, dann noch einen und dann gar nichts mehr, rufen sie die Polizei. Das SEK rückt an. Er liegt, die Pistole noch in der Hand, im Flur der Wohnung, sie, 68 Jahre alt, in der Küche. Das Paar sei immer freundlich gewesen, man habe nie etwas von Streit oder Gewalt mitbekommen, sagen die Nachbarn. (Klingt nach gemeinsamem Suizid.) Diagnose: Männer sind Mörder

* Sie lebt in einem Pflegeheim, ist schwer krank. Er bringt sie um, tötet dann sich selbst. (Klingt nach gemeinsamem Suizid.) Diagnose: Männer sind Mörder

* Sie waren seit 56 Jahren verheiratet. Ihr gesundheitlicher Zustand verschlechterte sich, ihr Mann kümmerte sich um sie. Er überrascht sie im Schlaf, schlägt ihr mit einer Axt mindestens sechsmal auf den Schädel, fügt ihr dann noch mit einem Messer tiefe Schnitte mit einem Messer am Hals zu. "Ich wollte uns vor weiterem Leid befreien", sagt er vor Gericht. Tötung auf Verlangen, lautet das Urteil. Diagnose: Männer sind Mörder

* Sie streiten immer wieder, meist geht es um die Pflege der schwerstbehinderten achtjährigen Tochter. Es sei vorgekommen, dass seine Frau ihn geschlagen und getreten habe. Dieses Mal schlägt sie auch auf die Tochter ein. Er zieht sie von dem Kind weg, setzt sich auf sie und würgt sie, bis sie blau anläuft. Dann ruft er den Krankenwagen. Diagnose: Männer sind Mörder

Das sind nur einige der realen Fälle von 2018, die zum typisch femisexistischen Mythos umgedichtet werden.

Nicht erfasst sind all die Fälle, wo Frauen (die statistisch gesehen anders Morden als Männer, was zumindest zum Teil an physischen Unterschieden liegt) etwa ihren Mann vergiftet haben (2000 Morde bleiben jährlich in D unentdeckt). Diagnose: Herzinfarkt (und die arme Frau muss nun von der Witwenrente leben.)

Achim

[1] https://www.zeit.de/2019/51/frauenmorde-gewalt-partnerschaft-bundeskriminalamt
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Patriarchat in finnischen Parlament
Antwort auf "Patriarchat" in Thread "Femisexistische "Interpretation" von Sexismus"
Autor Achim Stößer
Datum Montag, 09. Dezember 2019
Zeit 18:14:35 Uhr
Beitrag  * Sanna Marin, designierte Nachfolgerin des zurückgetretenen Regierungschefs, stellvertretende Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei

* Li Andersson, Vorsitzende der Linksbündnis-Partei

* Katri Kulmuni, Vorsitzende der Zentrumspartei

* Maria Ohisalo, Vorsitzende Grüner Bund

* Anna-Maja Henriksson, Vorsitzende der Schwedischen Volkspartei Finnland

Bis hier ist es die Regierungskoalition. Nun die Opposition:

* Sari Essayah, Vorsitzende der Christdemokraten

Männliche Vorsitzende gibt es ansonsten lediglich bei der Nationalen Sammlungspartei und den Rechtspopulisten (Basispartei/Blaue Zukunft).

Achim
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Kanzlerkandidatinnen
Antwort auf "Patriarchat" in Thread "Femisexistische "Interpretation" von Sexismus"
Autor Achim Stößer
Datum Dienstag, 29. Oktober 2019
Zeit 19:52:01 Uhr
Beitrag  Immer mehr Patriarchat: Gestern in der Tagesschau ging es um den Streit über die zukünftige, Zitat, Kanzlerkandidatin. Dass es einen männlichen Kanzlerkandidaten geben könnte wird nicht in Betracht gezogen.

Der EZB-Chef wird übrigens abgelöst von einer Frau, einer Duzfreundin der gegenwärtigen Kanzlerin.

Das Patriarchat nimmt immer groteskere Züge an.

Achim
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Wikipedia: Frauen sichtbar machen
Autor Achim Stößer
Datum Donnerstag, 25. Juli 2019
Zeit 13:49:29 Uhr
Beitrag  Vor einiger Zeit gab es bei Wikipedia einen Aufruhr, weil jemand meinte, eine Liste mit SF-Autorinnen eintellen zu müssen (naja, warum nicht - es gibt jede Menge alberner Listen bei Wikipedia, warum sollte es keine nach irrelevanten Merkmalen gefilterte wie diese geben, etwa "impressionistische Maler mit Schuhgröße über 44" oder "Pianisten mit Blutgruppe 0", allerdings müsste es dann eine entsprechende Liste für alle anderen Geschlechter, Blutgruppen und Schuhgrößen geben, finde ich) und diese wegen Irrelevanz gelöscht werden sollte.

Nun gab es bereits eine (nichtsexistische) Liste mit SF-Autoren. Eine speziell weibliche wäre also redundant. Immerhin kann, wer (warum auch immer) ausgerechnet SF-Autoren weiblichen Geschlechts sucht, diese ja in der allgemeinen, geschlechtsneutralen finden. SF-Autoren mit blauen Augen dagegen ... nun ja. Da viele aber keine Ahnung von Grammatik haben, störte es sie, dass das generische "Autoren" (obwohl eben Autoren beliebigen Geschlechts enthalten sind) verwendet wird, weil sie gern geschlechter[strike]gerecht[/strike]diskriminierend formulieren und zwischen männlichen Autoren und weiblichen (letztere mit einem speziellen Wort bezeichnet) unterscheiden wollen. Das ganze kocht aktuell wieder hoch, da es anscheinend einen Löschantrag für einen sexistischen Verein (ein "Netzwerk", das ausschließlich weiblichen Phantastik-Autoren vorbehalten ist) gibt. Da passt es gar nicht ins Bild, dass die "misogynen Männer", die angeblich Wikipedia machen, nun auch einen Löschantrag zum (geschlechtsneutralen) PAN-Netzwerk haben.

Anekdote am Rand: vor ein paar Jahren hat jemand anscheinend versucht, einen Eintrag zur Tierrechtsinitiative Maqi zu erstellen. Sicher nicht irrelevant (zumal Maqi einiges erreicht hat und in mehreren anderen Wikipediaartikel erwähnt wird). Prompt gab es einen Löschantrag - und einen Aufruf im "Antiveganforum" dazu, worauf die Antiveganer anscheinend Wikipedia überollt haben (solches ist auch in diversen anderen Artikeln zu sehen, vgl. auch Wikipedia: Wo der Mob regiert) und es heute anscheinend technisch unmöglich ist(!), einen neuen Eintrag zu Maqi zu estellen (wenn ich das richtig verstanden habe). Aber das war bestimmt misogyn, weil Maqi ja eine Frauenorganisation ist. Oh, wait ...

Entsprechende erfolgreiche Überroll-Aktions-Aufrufe (z.B. bei Twitter) gab es auch bei der SF-Autorinnen-Liste, hier allerdings gegen den Löschantrag ...

Der wesentliche Unterschied zwischen der neutralen und der sexistischen SF-Autoren-Liste ist allerdings eben die Relevanz: um in der neutralen Liste zu landen, muss z.B. eine gewisse Anzahl von Veröffentlichungen im Genre SF vorliegen (soweit ich weiß, erfülle ich die, stehe aber trotzdem nicht drin in der Liste, das nur nebenbei), bei der sexistischen genügt offenbar eine und als Hauptkriterium eben das - weibliche - Geschlecht (also mir wäre es als Frau ja peinlich, in einer solchen Liste zu stehen ob des Verdiensts, eine Vagina zu haben o.ä.). Typischer Femisexismus eben.

Das ganze nennt sich dann "Frauen sichtbar machen".

Komischerweise fordern die gleichen Leute keine Liste mit Gewaltherrscherinnen [hier in einem Absatz ein paar Beispiele], RAF-Terroristinnen (angeblich sind Terroristen ja "immer" Männer; bei Selbstmordattentaten ist das sogar relativ nah an den Tatsachen, klar, da nahezu alle lebensgefährllichen "Jobs" eben Männer machen; andererseits waren zeitweise über die Hälfte der RAF-Terroristen weiblich), AfD-Politikerinnen (sogenannte "alte weiße Männer(sic!)") oder Naziverbrecherinnen, um Frauen sichtbar zu machen.

Also machen wir doch mal Ilse Koch et al. sichtbar, hm?

Achim

P.S.:

Hier spontan ein paar rasch zusammengegoogele Links (ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit):
https://www.focus.de/kultur/buecher/tid-33823/hitlers-furien-wie-brutale-hausfrauen-und-muetter-im-dritten-reich-wehrlose-kinder-toeteten-erschiessungs-partys-mit-der-offiziers-ehefrau_aid_1115588.html
https://www.expostfacto.nl/junsv/ddr/ddrfiles/ddr1073.htm (schön zu sehen hier wieder das unterschiedliche Strafmaß, Frauen sind halt die netteren Mörder)
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/nah-am-gewalttaetigen-mann
https://www.tagesspiegel.de/wissen/verbrechen-von-frauen-im-holocaust-hitlers-willige-helferinnen/11424378.html
https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/geschichte/die-komplizinnen-der-nazis/story/26882417 (typisch sexistische Formulierung des Titels: Nazis sind Männer, die Frauen "nur" "Komplizinnen", klar)
https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article131751631/Sie-waren-Moerderinnen-aus-Gelegenheit.html
https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-33823/massenmord-durch-hitlers-furien-so-brutal-toeteten-hausfrauen-und-muetter-im-dritten-reich-wehrlose-kinder_aid_1115584.html?fbc=fb-shares&fbclid=IwAR2mi-C8v4KIV3csM4SZf5l3KMOAFMv_6mWwOy3TTW95apk--FpadKH-BfI
https://www.tlz.de/leben/vermischtes/tv-tipp-die-hexe-von-buchenwald-im-mdr-id218814703.html
https://www.spiegel.de/einestages/kz-ravensbrueck-wie-aufseherinnen-gefangene-quaelten-a-1073122.html
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They hang the man and flog the woman
Autor Achim Stößer
Datum Sonntag, 23. Juni 2019
Zeit 14:55:41 Uhr
Beitrag 
Zitat: They hang the man and flog the woman,
Who steals the goose from off the common,
Yet let the greater villain loose,
That steals the common from the goose.


Diese Reime (in verschiedenen Varianten und je nach Quelle datierend aus dem 18. oder 19. Jahrhundert, oft 1764 oder 1821) zeigen deutlich, dass die männlichen Privilegien eben Jahrhunderte alt sind.

Die arme, unterdrückte Frau, die Gänse von der Allmende stieht, wird ausgepeitscht, während der weiße, alte, männliche Mann das Vergnügen hat, einfach so rumhängen zu dürfen.

Ähnlich wie das bekannte Zitat von Hillary Clinton, die darauf hinweist, dass Männer als Soldaten sich einen faulen Lenz machen und sich fröhlich erschießen lassen, während die Arbeit zuhause an den armen Frauen hängen bleibt.

S.a. http://antisexismus.de/moerderinnen.

Achim
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Österreichsches Patriarchat: Brigitte Bierlein ist Kanzlerin <eom>
Antwort auf "Patriarchat" in Thread "Femisexistische "Interpretation" von Sexismus"
Autor Achim Stößer
Datum Freitag, 31. Mai 2019
Zeit 21:40:12 Uhr
Beitrag  .
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Männliche Vergewaltigungsopfer weiterhin von Justiz ignoriert
Autor Claude
Datum Mittwoch, 13. März 2019
Zeit 11:07:50 Uhr
Beitrag  In diesem Fall auch wenn es eine Frau ist, die angeblich männlich aussieht. Die Täter wurden freigesprochen obwohl K.O.-Tropfen und Verletzungen festgestellt wurden.

https://ze.tt/vergewaltigung-ancona-italien-gericht-das-opfer-sei-nicht-attraktiv-genug/

Normalerweise sind es vergewaltigte Männer, die darunter leiden, dass die Gesetzgebung oft nur Vergewaltigung bei weiblichen Opfern verbietet. Das Italienische Gesetz kenne ich nicht, aber in der Schweiz ist es so formuliert:
Zitat: Art. 190 2. Angriffe auf die sexuelle Freiheit und Ehre. / Vergewaltigung
Vergewaltigung

1 Wer eine Person weiblichen Geschlechts zur Duldung des Beischlafs nötigt, namentlich indem er sie bedroht, Gewalt anwendet, sie unter psychischen Druck setzt oder zum Widerstand unfähig macht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.
https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a190

Dort wird übrigens auch die Genitalverstümmelung bei männlichen Opfern implizit erlaubt:
Zitat: Art. 124 3. Körperverletzung. / Verstümmelung weiblicher Genitalien
Verstümmelung weiblicher Genitalien

1 Wer die Genitalien einer weiblichen Person verstümmelt, in ihrer natürlichen Funktion erheblich und dauerhaft beeinträchtigt oder sie in anderer Weise schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe nicht unter 180 Tagessätzen bestraft.

Manche Femisexisten werden das Urteil dieser drei Richterinnen als weiteren Beweis für das allgegenwärtige Patriarchat nennen und dabei - wie die Richterinnen - die Absurdität der Argumentation nicht erkennen.

Claude
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zurück zur korrekte, geschlechtsneutralen Grammatik
Antwort auf "Das Binnen-I" in Thread "Das Binnen-I"
Autor Achim Stößer
Datum Samstag, 15. Dezember 2018
Zeit 14:01:43 Uhr
Beitrag 
Zitat: Bei drei Geschlechtern wird es Zeit, zu der sprachlichen Regelung zurückzukehren, die keine Markierung auf Geschlechtlichkeit legt. Aus der Perspektive der Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt erscheint mir eine einfache Anrede einer Gruppe von Menschen mit ?liebe Schüler? oder ?liebe Lehrer? oder ?liebe Freunde? geboten. Denn dies ist die Pluralform. Mit der Geschlechtlichkeit einer Gruppe hat diese nichts zu tun, sie ist überhaupt nicht gemeint. Wer die Vielfalt der Geschlechter betonen möchte, sollte von einer Markierung von Geschlechtlichkeit absehen. Die Schüler sind allein in ihrer Funktion als Schüler angesprochen. Die unterschiedlichen biologischen oder sozialen Geschlechter spielen dabei keine Rolle. http://www.fr.de/wissen/gender-anreden-in-zeiten-der-vielfalt-a-1637099,2

Achim
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Re: Das Binnen-I
Antwort auf "Re: Das Binnen-I" in Thread "Das Binnen-I"
Autor Achim Stößer
Datum Samstag, 15. Dezember 2018
Zeit 13:59:37 Uhr
Beitrag  blackrose schrieb:
>
> >Fakt ist nunmal, dass Männer und Frauen biologisch die
> gleiche >Lebenserwartung haben, sozial aber eben eine um
> Jahre geringere.
>
> >höflicherweise wird idR die "andere" Gruppe zuerst genannt
>
> Also demnach müsste es oben heißen "Fakt ist nunmal, dass
> Frauen und Männer biologisch die gleiche Lebenserwartung
> haben, sozial aber.....
> Ich meine sowohl, was das Alphabet angeht, als auch bezüglich
> dem die andere Gruppe zuerst nennen. Mir ist das im Grunde
> egal, Binnen-I lasse ich für gewöhnlich weg, ganz einfach,
> weil ich sie in einem Text als irritierend empfinde und ich
> sage für gewöhnlich auch Männer und Frauen, aber nicht, weil
> sich das da ich eine Frau bin so gehören würde, sondern
> einfach, weil ich finde, dass es so besser klingt.
> Im Übrigen finde ich es ziemlich kindisch, von einer
> Reihenfolge grundsätzlich auf eine Wertung zu schließen. Man
> kann ja schwer zwei Sachen gleichzeitig sagen!

Kaum jemand wird auf die abstruse Idee kommen, ich sei höflich. Und als Ausgleich für all die, die die alphabetische Reihenfolge verwenden, verwende ich oft die umgekehrtalphabetische. :-)

Achim
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antisexismus.de/forum (etwa 170 Zeichen)
3. November 2001, 15. Dezember 2002

antisexismus.de